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Grußwort zum Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,
wir freuen uns sehr, dass der Deutsche Kongress für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie im März 2011 nach fast 20 Jahren wieder in Essen stattfindet.
Damals ging es um individuelle Antworten auf gesellschaftliche
Umbrüche und um die daraus erwachsenden Aufgaben für die Psychosomatische Medizin. Es ist reizvoll, jetzt einmal darauf zu schauen, was
seitdem geleistet werden konnte.
Es ist eine positive Bilanz. In keinem anderen Land sind die Psychosomatische
Medizin und die Psychotherapie so fest in die Medizin integriert wie bei uns. Gesellschaft und Gesundheitspolitik haben realisiert, dass Psychosomatik als klinische und wissenschaftliche Disziplin und Psychotherapie als wissenschaftliche Heilmethode unverzichtbarer Bestandteil moderner Medizin sind. Soma und Psyche sind unter dieser Perspektive nicht mehr voneinander getrennte Sphären, sie sind deutlich aufeinander bezogen. Zudem kommt der Psychosomatik und Psychotherapie in der modernen Arbeits- und Lebenswelt eine wachsende gesundheits- und sozialpolitische Bedeutung zu.
Auf diesem Hintergrund interessiert uns der Dialog zwischen der Psychosomatischen
Medizin und allen Nachbardisziplinen, wobei uns insbesondere
interkulturelle und methodische Fragestellungen beschäftigen
werden. Dazu laden wir Sie herzlich ein, mit Ihren eigenen Arbeiten und
Überlegungen teilzunehmen.
Mit besten Grüßen
Ihre
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| Wolfgang Senf |
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Hans Georg Nehen |
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